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Bisexualität

Als Bisexualität (eigentlich - Ambisexualität, nach der lateinischen Vorsilbe bi- für - zwei) bezeichnet man die sexuelle Orientierung oder Neigung, sich zu Menschen beiderlei Geschlechts sexuell hingezogen zu fühlen. Als Kurzform ist das Adjektiv bi gebräuchlich.

 Es werden in der Regel nur solche Menschen als bisexuell bezeichnet, die mit Personen beiderlei Geschlechts sexuelle Beziehungen oder Partnerschaften einzugehen bereit sind, obwohl dies keinerlei Aussage über das Vorhandensein dieser Orientierung macht.

Als Bisexualität wurde Anfang des 20. Jahrhunderts das Vorhandensein von beiderlei Geschlechtsmerkmalen an einem Individuum betrachtet, was man heute als Hermaphroditismus, Zwittertum oder Intersexualität einordnen würde. Die These der konstitutionellen Bisexualität geht darüber hinaus davon aus, dass dies der normale Entwicklungsprozess der menschlichen Sexualität und Geschlechtsentwicklung sei. Jede Anlage sei vorhanden; in der Regel würde jedoch lediglich eine der beiden sich zum äusserlich sichtbaren Geschlechtsmerkmal weiterentwickeln, während die andere dagegen rudimentär vorhanden bleibe.

Sigmund Freud stellte die These auf, dass im Grunde jeder Mensch bisexuell sei. Gesellschaftliche Zwänge und Tabus führten aber häufig zur Unterdrückung des homosexuellen Anteils. Bisexualität ist auch relativ häufig im Tierreich beobachtbar. So gelten etwa die Bonobos als bisexuell.

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